Krefelder-Trio

Tourbericht 2009

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26. September 2009 Krt-Saisonabrollern "Alternative Deichtour"

 Liebe Rollerfreunde,

unsere alljährliche „Abrollertour“ startete am 26. September um 9 Uhr bei schönstem Sonnenschein. Einige Mitfahrer scheuten weder die weite Anreise, noch den Frühnebel, welcher einen schönen Tag verheißen sollte.

Pünktlich zum Start rollten wir mit 28 Rollern und einem Motorrad ab Krefeld in Richtung Arcen in den Niederlanden. Entgegen meinen Befürchtungen, durch die Menge der Fahrzeuge, kamen wir recht zügig voran.

Direkt am Ufer der Maas in Aijen war unser Kaffestopp, wo wir von einem völlig überraschten Gastgeber empfangen wurden. Meinte dieser doch mit einem erstauntem Gesichtsausdruck: „Jetzt weiß ich auch was die Deutschen meinen, wenn sie sagen sie kämen mit Zweirädern!“

Er war wohl der Meinung gewesen, wir wären mit Fahrrädern unterwegs!

Durch die Menge der Fahrzeuge durften wir sogar bis auf die Terrasse parken.

Mit freier, sonniger Sicht auf die Maas und ihre Umgebung genossen wir unseren Kaffee und viele auch die leckere holländische „Fla“.

Beim anschließendem Start unserer Maschinen und dem Versprechen wieder einmal rein zu schauen, standen Wirtsleute und Gäste neugierig auf der Terrasse und schauten uns hinterher.

Von hier ging es entlang der Maas über die Deiche, unterbrochen durch kleine Dörfchen, über Gennep vorbei an Cuijk nach Grave.

Voller Erwartung auf dass versprochene Wiedersehen mit Jolanda und Jan parkten wir unsere Roller entlang der Maaskade. Hier hatten wir die Gelegenheit in der „Maaspoort“ einen Happen zu essen mit freier Sicht auf die Maas. Die Wirtsleute hatten einiges zu tun, da sie über die Strasse hinweg ihre Terrasse für uns bewirten mussten, und wir mit mehr als den angemeldeten Personen anwesend waren.

Auch Theo vom „Stadstuin &Woongalerie Grave“ hatte uns schon erwartet und ließ sich und seine „Kunst“ freudig fotografieren. Viele werden mir sicher zustimmen, wenn ich behaupte, dass er wohl ein recht ausgefallenes, menschliches Exemplar ist, was er uns später umso deutlicher bewies. Es gibt wohl nicht viel außergewöhnliches, was er nicht auf seinem Grundstück vereint! Von Hexen über Ritter bis zu Außerirdischen ist dort alles vertreten und teilweise sogar lebendig! Dank Jolanda und Jan, welche inmittels eingetroffen waren, hatten wir vor zwei Jahren die Gelegenheit bekommen, Bekanntschaft zu machen mit Theo und seinen ausgefallenen Ideen. Auch Jolanda und Jan wurden von ihm freudig begrüßt und die Damen unserer Gesellschaft bekamen eine Rose von ihm. Jetzt flogen Gespräche, Erinnerungen und Anekdoten nur so durch die Lüfte und immer wieder unterbrochen durch herzliches Gelächter.

Nachdem wir Theo’s wundersame Stätte besichtigt und uns leiblich gestärkt hatten, forderte er uns noch einmal zu einem besonderen Abschieds-Fototermin auf! Obwohl wir schon fast alle bei unseren Maschinen waren, schaffte er es uns noch einmal zu überraschen.

Der anschließende Abschied und Start wurde unter bewundernder Neugier der Umstehenden filmlich festgehalten. Über die Deiche, vorbei an Seen, über Brücken durch liebliche Dörfer mit ihren unterschiedlichen Baustilen, unter filmlicher Begleitung, gelangten wir zur Fähre bei Maasbommel. Zur Entlastung des Fährmannes hatten wir das Entgelt für’s Übersetzen gesammelt, allerdings passten wir nicht in einmal rüber und somit hatten wir hier die Gelegenheit zu einer kurzen Verschnaufpause. Kurz darauf konnten wir Richtung Alphen dass schöne Gelderland mit seinem besonderem Baustil bewundern. In regelmäßigen Rhythmus neben, auf und über die Deiche, gelangten wir zum nächsten Stopp am Molendijk bei Alphen. Hier hatte uns Jolanda und Jan vor zwei Jahren hin geführt und damals hat es uns dort genauso gut gefallen wie heute. Schnell wurde die parkähnliche Gastronomie in Beschlag genommen und unter strahlender Sonne schmeckten die leckeren Pfannkuchen noch einmal so gut. Auch dieses Gelände hatte einiges zu bieten. Ob restaurierte Mühle mit speziellem Inventar oder extravaganter Toilette, in jeder Ecke und Nische fand man überraschendes.

Die Stimmung wurde begleitet durch herzliches Gelächter und staunender Mienen. Nach etwas über einer Stunde wurde es Zeit einmal eine Tankstelle auf zu suchen, was sich später allerdings noch als Hindernis heraus stellen sollte.

Jetzt ging es in Gegenrichtung wieder die Maas aufwärts, vorbei an der „Blauwe Sluis“ unter Mangel an Sprit einiger Roller fuhren wir zwei mal eine Tankstelle an mit wenig Erfolg. In dieser Gegend hatte man pro Tankstelle nur jeweils eine Zapfsäule und diese war nur mit speziellen „Tankkarten“ zu benutzen. Langsam wurde es eng! Unter Mithilfe der inländischen Bewohner stellte sich heraus, dass die nächst größere Tankstelle, erst wieder in Grave vorhanden war. Dass war zwar nicht unsere Richtung, aber es half ja nichts! Also wieder über die Maas bei Grave und nach einer kurzen Stadtexkursion fanden wir, teilweise auf dem letzten Tropfen, dann doch noch eine größere Tankstelle. Ich hatte den Eindruck die Inhaber meinten: die Deutschen kommen wieder!

Sichtlich erleichtert unsererseits wurden die treuen Gefährten befüllt und anschließend nahmen wir unsere geplante Tour auf der anderen Maasseite, bei Nederasselt, wieder auf. Gegenüber Cuijk über die Deiche, mit kurzen Unterbrechungen weil Fahrradweg, führte uns unsere Route immer wieder durch kleine Dörfchen, welche zwar lieblich anzusehen, allerdings auch zunehmend unangenehm wurden für unsere Hinterteile! Unausweichlich querten wir diese lästigen „Drempels“ welche unsere diversen Rückseiten sehr in Mitleidenschaft zog. Nur gut dass ein jeder etwas anderes zur Ablenkung dieses Übels fand. Nachdem wir dann auch noch dass obligatorische „Schotterstück“ hinter uns gebracht hatten, ging es erst einmal in schneller Fahrt auf der N271 über Gennep, Heijen in Richtung Afferden und danach wieder durch Wald, Wiesen und Dörfer in Richtung Grenze. Zu unserem Erstaunen hatten an der Lingsforter Grenze schon alle Gastlichkeiten die Pforten geschlossen. Somit nutzten wir teilweise diesen Stopp unter anderem zum begehen und düngen eines Maisfeldes und beschlossen ab hier in drei Gruppen auf zu brechen. Es dauerte etwas, bis dass sich alle untereinander verabschiedet hatten auf ein baldiges Wiedersehen und dann startete die erste Gruppe Richtung Hattingen, Essen und Dortmund. Ein Teil der Jev Jas’ler fuhr Richtung Autobahn und der andere Teil weiter über Land Richtung Dormagen. Mit den restlichen acht Rollern traten wir in Richtung Krefeld unsere schnelle Heimreise an. Unterwegs zweigte Georg noch ab und somit trafen wir gegen 19:15 Uhr mit restlichen 7 Rollern beim Griechen am Großmarkt ein, wo wir den Tag bei einem guten Abendessen ausklingen ließen. Hier passierte der Tag, unter viel Gelächter, noch einmal Revue.

Gegen 21:30 Uhr konnte Bonny sich dann wieder völlig ihrer heimischen Ruhe widmen, was sie sichtlich genoss.

Wir danken allen Mitfahrern für die rege Teilnahme und die schöne Gestaltung dieses Tages und dieser Tour und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit euch allen.

 

Mit dabei waren:

Doris und Schleicher, Gerda und Manfred, Heike und Oli, Josef, Harald, Detlef, Gerd, Klaus aus Dortmund, Erika und Siggi aus Essen, Friedhelm aus Hattingen, …

Die Jev Jas’ler waren vertreten durch:

Manfred, Norbert, Dieter, Peter, Gerd, Bernd, Ernst, Alex, Kevin, Werner, Jürgen, Tuppes, Georg, Wilfried, Jan, Toni, Wolfgang und Peter.

 28 Roller

1 Motorrad (wie lange noch?)

Gefilmt und fotografiert haben eine Menge Leute und ich glaube, wir werden diese Erzeugnisse, bald freudig unter Augenschein nehmen können.

Die Route:

Start Krefeld (Kantine), B57, Untergath, L362, Oberbenraderstr., Feldstr., K11 Krefelderweg, B509 Kempener Aussenring, L361, B221, B58, L480, Grenze, Lingsforterweg, N271, Geysselberg, Grotestraat, Elsteren, Kampweg, Aijenseweg, ( Maeszicht), Oude Kerkstraat, Heukelom, Stuwweg, N271, N264, N610, Maasboulevaard, Katwijkseweg, Mariagarde, Lange Linden, Ostermeerweg, Steegstraat, Kerkeveld, N321, Brugstraat, Oliestraat, Maaskade, (Cafe Maaspoort/ Stadstuin & Woongalerie), Ruyterstraat, Havenstraat, Ravelijn, Trompetterstraat, Henri Dunantsingel, B.Ficqlaan, Bikkelkampplein, Bronkhorstweg, Pannestartweg, Oude Maasdijk, Maasdijk, Maasackerstraat, Rulstraat, N329, Maasdijk, Maasbommelse Veerweg, Fähre Maasbommel-Megen, Veerweg, Raadhuisdijk, Berghuizen, Schansedijk, Kerkdijk, Molendijk, (Mühle), Heuvelstraat, Dijkgraaf De Leeuwweg, Den Hoedweg, Hoogstraat, Heerstraat, Bovendijk, Blaue Sluis, Maasdijk, Munsedijk, Maasdijk, Kerkstraat, Maasdijk, Touwslagersbaan, Hoefweg, Molendijk, Liendensedijk, Maasbanddijk, Loonse Waard, Maasbanddijk, Herreweg, Torenstraat, Boomsestraat, Eindsestraat, …

(Kreuzung N324 rechts ab zur Tankstelle in Grave),

nach dem tanken Wiederaufnahme der Route bei Nederasselt:

Eindsestraat, …N846 , Molenweg, Maasdijk, Oude Kleefsebaan, Ewijkseweg, Zilverbergweg, N846, Jan J Ludenlaan, N271, Sluisweg, Oosterkanaldijk, Spijkerweg, N271, Cuijksesteeg, Veerstraat, Elzenstraat, Heikantseweg, Bloemenstraat, N271, bei Afferden Eckeltsedijk, Rimpelt, Bleijenbeek,Horsterbeekweg, N552, Ceresweg, Veenweg, Tuinstraat, Heerenvenweg, Dorperheideweg, Lingsforterweg, (Grenze), L480, B221, L361, B509, K11, Am Schicksbaum, L475, B9, L382, Ritterstrasse, Neue Ritterstrasse, B57, rechte Seite Einfahrt Großmarktgelände!

erste Videos:

www.youtube.com/watch  Wilfried

www.youtube.com/watch    Norbert

www.youtube.com/watch    Norbert

www.youtube.com/watch    Norbert

www.youtube.com/watch    Norbert

erste Fotos:

picasaweb.google.de/Rollerlady1/26092009KrTAbrollernDeichtour    Gerda

picasaweb.google.com/KoelscheNobbi/Deichtour2692009#    Norbert

 www.helixfreunde.dl5kx.de/html/deichtour_09.html   Wilfried

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