Krefelder-Trio

 

 Krefelder-Trio Saisonabrollertour 2010

 

Doku-Arnheim

In 1200 zum ersten Male erwähnt und von Graf Otto von Geldern mit den Stadtrechten belegt, zählte die Stadt um 1500 ca. 4000 Einwohner und erhielt Stadtmauern und Türme. Um diese Zeit wurde der natürliche Rheinverlauf um 2-3 Kilometer zur Stadt hin verlegt und ein Handelshafen gebaut. Zur Unterbringung der Handelswaren und als Arbeitsplatz dienten die Keller. Somit waren die Keller, mit ihren von außen zugänglichen Räumen, völlig autark vom darüber liegenden Haus.
Nach 1500 wurde Arnheim der habsburgischen Regierung zugeschrieben, bevor es zur Republik Niederlande kam. 1813 wurde Arnheim von preußischen Truppen aus der mehrfachen französischen Besetzung befreit.
Im 18. Jahrhundert wurde Arnheim ein beliebter Wohnsitz und erhielt schöne Parkanlagen, wodurch sie den Beinamen „Parkstadt“ erhielt.
Im zweiten Weltkrieg wurde Arnheim fast gänzlich zerstört. Fast jeder kennt den Film „Die Brücke von Arnheim“.
Viel weniger Menschen kennen „die historischen Keller“ von Arnheim, mit ihren alten Tonnengewölben. Unterhalb des belebten Einkaufszentrums befinden sich 40 mittelalterliche, miteinander verbundene Keller, die in ihre einstige Pracht zurückversetzt wurden: Sie vermitteln einen hervorragenden Eindruck davon, wie Arnheim früher ausgesehen hat. Unser deutsprachiger Guide wusste viele Anekdötchen zum Besten zu geben. Allerdings ließ es sich nicht verbergen, das auch hier zeitweise große Not geherrscht hatte.  Bei einer historischen Untersuchung zwischen 1999 und 2001 wurden diese Keller wieder entdeckt. Sie waren mehr als 50 Jahre nicht mehr betreten worden. Alte Zugänge wurden damals zugemauert, einige Treppen waren eingestürzt oder nicht mehr vorhanden. Elektrisches Licht, sofern früher vorhanden, funktionierte nicht mehr. Durch angehäuften Unrat und dicke Spinnweben waren die Keller nicht mehr begehbar.
Diese Keller können viel über die Stadtgeschichte erzählen. Während die Häuser oberhalb umgebaut, abgerissen oder sonstigen Einflüssen ausgesetzt waren, verblieben die Keller in ihrem Ursprung. Somit sagen sie viel aus über das Leben und die Entwicklung einer mittelalterlichen Stadt.
Mit der Wiederentdeckung dieser teils großen ungebrauchten Gewölbekeller kamen die ersten Gedanken diese „Untergrundstadt“ wieder zugänglich zu machen für die Allgemeinheit.
In der Umgebung der Rijnstraat wurden eine große Anzahl aneinander liegender Keller entdeckt. Diese wurden mit Durchgängen miteinander verbunden und konnten somit für das Publikum zugänglich gemacht werden.
Dieses wurde bautechnisch, juristisch und finanziell vorab untersucht. Die Mitarbeit der jeweiligen Eigentümer der Keller spielte dabei eine große Rolle.
Nachdem dieses ein positives Ergebnis lieferte und die Gemeinde Arnheim, die Provinz Gelderland und die Europäische Union Zuschüsse zur Verfügung stellten, begannen die Bautätigkeiten in 2002. Ende 2003 wurde dieser Komplex fertig gestellt und dem Publikum präsentiert.

Die Geschichte Arnheims lässt sich allerdings nicht nur in der Innenstadt entdecken, sondern auch im über 100 Jahre alten Stadtpark Sonsbeek. Eine Oase der Ruhe inmitten des Stadtalltags. Weit über die Silhouette der Innenstadt hinaus ragt der Turm der Kirche Eusebiuskerk: In dieser spätgotischen Kreuzbasilika befindet sich ein gläserner Lift, der bis zu einer Höhe von 73 Metern aufsteigt. Auf dem Weg nach oben können Sie das größte Glockenspiel Europas bestaunen! Von der Plattform des Turmes aus genießen Sie eine hervorragende Aussicht auf die Innenstadt und weit darüber hinaus.

Album Abrollertour 2010
KrT-Saisonabrollern 2010

das Abrollern mit dem Krefelder Trio - MyVideo von Jörg

weiteres folgt...

 

 

 

 


 

 

 

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